Trauma bei Geflüchteten

 

„Trauma bei Geflüchteten“ am Donnerstag, den 7.Juli von 17-19:00 in den Gemeindesaal der Katholischen Kirchengemeinde Dreifaltigkeit am Mittelberg (Mittelbergstr. 31) in Biberach

 

 

Vertreibung, Verfolgung, Folter und Vergewaltigung sind traumatische Erlebnisse, die tiefe Spuren hinterlassen. Viele der Geflüchteten, die nach Deutschland kommen, haben unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt und sind dadurch oft mehrfach traumatisiert.

 

 

Traumatische Erlebnisse beeinträchtigen langfristig die Gesundheit der Betroffenen und erschweren oft eine erfolgreiche Integration in die Aufnahmegesellschaften. Denn nach der Flucht müssen die Menschen im Aufnahmeland neben den traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit auch mit unzähligen Alltagsproblemen und Zukunftssorgen kämpfen: Wo kann ich wohnen? Kann ich arbeiten? Welche Schule können die Kinder besuchen? Zu den finanziellen Sorgen kommt die Frage, ob ein langfristiger Aufenthalt im Land möglich ist.

 

Darum brauchen die Geflüchteten, neben ausreichend Zeit auch psychologische und psychosoziale Hilfen, um einerseits die Traumata verarbeiten zu können und sie als Teil des eigenen Lebens zu akzeptieren,  und andererseits die postmigratorischen Anforderungen bewältigen und sich wieder ein neues Leben aufbauen zu können.

 

 

Wir möchten alle Unterstützenden und alle Interessierten im Namen der Ökumenischen Migrationsarbeit ganz herzlich zu unserer Veranstaltung

 

Dr. Regina Saile und Elke Motzer werden die kompetenten Referentinnen sein und wir freuen uns, dass wir endlich wieder in Präsenz zusammenkommen können.

 

 Anmeldung bis 4.Juli bitte an brass@caritas-biberach-saulgau.de